Ein Saal, der jeden Abend voll ist, klingt nach Erfolg. In Wahrheit ist er oft der Grund, warum du keine neuen Kurse anbieten kannst und Wartelisten wachsen. Wer Auslastung nur nach Bauchgefühl steuert, verpasst Wachstum – oder investiert zu früh in einen zweiten Saal.
01Die richtigen Kennzahlen
- Belegungsquote: belegte Zeitfenster / verfügbare Zeitfenster pro Woche.
- Kapazitätsquote: angemeldete Teilnehmer / maximale Teilnehmer pro Kurs.
- Prime-Time-Anteil: Kurse zwischen 17 und 21 Uhr an Werktagen.
02Heatmap lesen
Eine wöchentliche Heatmap zeigt sofort, wo Luft ist. Typische Muster: Mo–Do abends überfüllt, Freitag ab 20 Uhr leer, Samstagvormittag ungenutzt. Bevor du expandierst, verschiebe Kurse in unterausgelastete Slots – oft lassen sich 20 % Kapazität heben, ohne einen Stein zu bewegen.
03Wann lohnt sich Erweiterung?
- Belegungsquote Prime Time drei Monate über 90 %.
- Warteliste enthält Formate, für die kein Slot mehr frei ist.
- Absagen wegen Raumkonflikten mehr als 5 pro Monat.
Häufige Fragen
- Wie oft sollte man die Auslastung auswerten?
- Monatlich als Trend, quartalsweise für Entscheidungen. Wöchentlich nur bei Kapazitätsengpässen.
- Zählt ein Kurs mit 4 Teilnehmenden schon als ausgelastet?
- Erst ab 60 % der Maximalkapazität. Kleinere Gruppen kosten pro Teilnehmer mehr Raumzeit – prüfe, ob sich das trägt.
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