Kein Betrieb ohne Ausfall: Krankheit, Bahnstreik, Familienernstfall. Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell du reagierst. Tanzschulen, die Vertretungen als Notfall behandeln, verlieren regelmäßig Kurse – und Vertrauen. Tanzschulen, die Vertretung als Standardprozess führen, wirken nach außen souverän.
01Die drei Bausteine
- Pool: dokumentierte Ersatz-Lehrkräfte mit Stilen, Verfügbarkeiten und Honorarsatz.
- Prozess: wer meldet, wer aktiviert, wer informiert Teilnehmende – in dieser Reihenfolge.
- Vergütung: klare Sätze für Kurzfrist-Einsätze, dokumentiert im Honorarsystem.
02Pool aufbauen
Ein guter Pool hat pro Kursformat mindestens zwei Namen. Nimm nicht nur eigene Lehrkräfte – vernetze dich mit benachbarten Schulen, ehemaligen Trainer:innen und fortgeschrittenen Schüler:innen für Kindertanz-Vertretung. Pflege Kontakt regelmäßig, nicht nur im Notfall.
03Ablauf im Ausfall
- Lehrkraft meldet Ausfall (Portal, WhatsApp, Anruf).
- Rezeption prüft Pool nach Stil und Verfügbarkeit.
- Erste Anfrage geht an eine, nicht an alle – Rundmails erzeugen Chaos.
- Bei Zusage: Kursteilnehmende sofort informieren (Push, SMS, E-Mail).
- Nach dem Kurs: Honorar hinterlegen, Feedback einholen.
04Faire Vergütung
| Vorlaufzeit | Zuschlag | Bemerkung |
|---|---|---|
| Mehr als 7 Tage | Standardsatz | Regelfall |
| 1–7 Tage | +15 % | Kurzfrist |
| Weniger als 24 h | +30 % | Notfall |
Häufige Fragen
- Was, wenn keine Vertretung gefunden wird?
- Ehrlich absagen mit Ersatztermin oder Ausgleich in einem Parallelkurs. Nichts ist schlimmer als ein 'ausgefallen ohne Info'.
- Sollen Teilnehmende bei Vertretung informiert werden?
- Ja, aber sachlich: Name der Vertretung, Stil, Erfahrung. Ohne diese Info fühlen sich Stammkund:innen übergangen.
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